Zwergenrollen und Herzenssachen

Der Rotary Club Prenzlau engagiert sich in einem Langläuferprojekt, in dem er die Spenden in Höhe von fünf Euro an den Verein „Herzenssache – Nähen für Sternchen und Frühchen e.V.“ beim Verkauf einer Zwergenrolle verdoppelt. Die Zwergenrolle ist ein einzigartiges Erinnerungsstück. Sie ist genauso lang und schwer, wie ein Baby bei seiner Geburt. Der Umfang entspricht dem Kopfumfang.

Die Zwergenrollen werden individuell für jedes Kind in den Behindertenwerkstätten der Lebenshilfe Märkisch- Oderland hergestellt. Die Angestellten mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen schneiden die Stoffe zu, vernähen diese und besticken sie mit den persönlichen Daten des Babys. Sie befüllen und verpacken die Zwergenrollen liebevoll. Einer der Unterstützer der Aktion sagt uns: “Mit deinem Kauf unterstützt du Menschen mit Behinderung und nimmst soziale Verantwortung wahr. Denn: Arbeit ist Teilhabe. Sie bietet auch diesen Menschen die Möglichkeit, sich mit ihren Fähigkeiten in die Gesellschaft einzubringen. Die persönliche Zwergenrolle ist sowohl ein perfektes Geschenk, als auch eine hochqualitative, emotionale Erinnerung an das Neugeborene.”

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Spendenbitte: Jedes Kind sollte einmal im Leben ein Sinfoniekonzert gehört haben

In Stolpe an der Peene fand eine rotarische Veranstaltung statt, zu der der Rotary Club Anklam Clubs aus Mecklenburg-Vorpommern eingeladen hatte. Es kamen Vertreter der Clubs von der Insel Rügen, Stralsund, Greifswald, Usedom, Waren und Ueckermünde-Pasewalk-Stettiner Haff.

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Zweck des Abends war es, Spendengelder für die Neue Philharmonie Mecklenburg-Vorpommern einzuwerben. Sie sollen für Kinderkonzerte für alle Grundschüler in Mecklenburg-Vorpommern verwendet werden, die unter dem Motto stehen: “Jedes Kind sollte einmal im Leben ein Sinfoniekonzert gehört haben”. Geplant sind 60 Konzerte pro Jahr für die nächsten vier Jahre. Zur Finanzierung fehlten noch 15.000 Euro an Eigenmitteln. Der Erlös des Abends war erfreulich und beläuft sich auf 11.500 Euro, die sich zusammensetzen aus 2000 Euro von Einzelpersonen und 9500 Euro von den anwesenden Clubs.

Der Leiter des Orchesters, Andreas Schulz, war mit fünf jungen Musikerinnen und Musikern mitsamt Klavier angereist, um das Projekt vorzustellen und den Abend musikalisch zu umrahmen. Der Dank des Clubs geht an alle Beteiligten, verbunden mit der Bitte um weitere Spenden, da die benötigte Summe leider nicht ganz aufgebracht werden konnte.

Das Spendenkonto lautet: Neue Philharmonie MV Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, IBAN: DE 78 1505 0200 0301 0326 96 BIC: NOLADE21NBS

Die Gemeinnützigkeit ist gegeben. Spendenquittungen können bei Bedarf bei Andreas Schulz über kontakt@neue-philharmonie.net erbeten werden.

Text und Foto: Rotary Club Anklam
Zoom-Interview: Florian Gottschall, Rotary Club Berlin-Platz der Republik

 

Neues Format für die Kunstauktion kunst für bildung im Corona-Jahr

Kunstkalender statt Kunstauktion. Der Rotary Club Berlin-Potsdamer Platz geht in Corona-Zeiten ungewöhnliche Wege, um sein Kooperationsprojekt unterstützen zu können.

Neues Format gefunden. Aus der Not heraus: Eigentlich sollte die Kunstauktion kunst für bildung  – ein Kooperationsprojekt des Rotary Club Berlin-Potsdamer Platz mit dem Jusur-Brücken e.V. – wieder am Samstag vor dem ersten Advent stattfinden. Mit dem Ziel, den Spendenerlös der Auktion des Vorjahres in Höhe von 24.510 Euro zu überbieten.

Doch im Herbst, erneute Auflagen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens vor Augen, erfolgte auf die vorfreudige Planung unserer nächsten Auktion die Feststellung für allgemeine Aktionen: Corona bestimmt uns derzeit auf allen Ebnen und bremst insbesondere analoge Aktivitäten im kulturellen Bereich aus. Demzufolge erschien es unmöglich, eine dritte Auflage der Kunstauktion im gleichen, so bewährten Format stattfinden zu lassen.

Keine leichte Entscheidung, ein erfolgreiches Format wie die Kunstauktion kunst für bildung  aktuell nicht leben lassen zu können. Aber wir sind damit nicht allein. Und es gilt: an jeder Stelle, NEU zu denken, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren – so auch für uns.

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Berlin-Mailand: Erste Online-Partnerschaft im Distrikt

Auch Zoom-Meetings können emotional sein. Wie das möglich ist, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten Club-Partnerschafts-Zeremonie im Distrikt 1940 erleben, die online vollzogen wurde.

In Anwesenheit der beiden Distrikt-Governors Edgar Friedrich und Roberto Bosia und des Distriktbeauftragten für Internationales, Lennard Hartwig, begingen die Clubs Berlin-Genarmenmarkt und Milano Sud Ovest ihre Partnerschaft. Die Mailänder Präsidentin Chiara Passaretti führte – flankiert von Fahnen – in einer straffen, sehr gut vorbereiteten, halbstündigen Zeremonie durch die Twinning-Sitzung. Sie wurde assistiert von ihren beiden Club-Beauftragten für die Berlin-Partnerschaft.

Nach einem Glockenschlag wurden die Nationalhymnen von Deutschland, Frankreich und Italien abgespielt, gefolgt von der Europahymne und der Rotary-Hymne. Erstaunlich, wie bewegend solche Momente sogar online sein können. Frankreich war deshalb mit von der Partie, weil der Club Paris-Quais d’Orsay gemeinsamer Partnerclub ist.

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Live-Stream: Vorweihnachtliches Benefizkonzert für Rostocker „Musikali“-Projekt

In diesem Jahr kann die ganze Welt beim traditionellen vorweihnachtlichen Benefizkonzert der drei Rostocker Rotary Clubs Rostock, Rostock-Horizonte und Warnemünde dabei sein. Verantwortlich dafür ist die Corona-Pandemie. Sie bedingt es, dass das Konzert am Freitag, den 20. November statt im Saal im world wide web stattfindet und online genossen werden kann.

Die gute Nachricht: Die in den vergangenen Jahren stets ausgebuchte Veranstaltung wird trotz der Pandemie in diesem Jahr nicht ausfallen. Die schlechte Nachricht: Es darf niemand im Saal sein. Die Lösung: Ein Live-Stream.
Dank diesem, so hoffen die veranstaltenden Rotary Clubs, können sich Konzertbegeisterte in ganz Deutschland und darüber hinaus um 19.30 Uhr vor dem Bildschirm versammeln, junge Talente kennenlernen und deren Musik genießen und Gutes tun. Der gesamte Erlös des Abends kommt nämlich dem Projekt „Musikali“ zugutekommen. Bei den Benefizkonzerten der vergangenen Jahre waren jedes Jahr rund 10.000 Euro zusammen gekommen. Die Rostocker Rotary Clubs hoffen auch in diesem Jahr wieder auf ein hohes Spendenaufkommen, so dass viele Kinder Musikunterricht bekommen können.

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75 Helfer lassen 1600 Eichen wachsen

Der Rotary Club Berlin-Brücke der Einheit rief und 140 Helferinnen und Helfer wollten bei dessen Pflanzaktion im Rahmen eines durch Rotary-Spenden geförderten Waldumbauprojektes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW) dabei sein.

Doch Corona machte der Aktion einen Strich durch die Rechnung. Sie konnte stattfinden, aber gemäß den Hygienevorschriften des Gesundheitsamtes Barnim. Und die ließ nur deutlich weniger Teilnehmende zu. Also durften nur 75 fleißige Helfer*innen am Samstag, den 24. Oktober in Basdorf den Spaten schwingen und mit Hand anlegen. Doch das tat dem Enthusiasmus keinen Abbruch.

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Die Teams kamen aus sieben Rotary Clubs,  einem  Inner Wheel Club, Mitgliedern von mehreren Rotaract Clubs und es waren auch Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald dabei. Es waren Helfende zwischen zwei und 80 Jahren dabei. Und Hunde. Für manche war die Baumpflanzaktion eine Art Familienausflug.

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Wegen ihm konnten 3,3 Millionen Kinder geimpft werden: Dennis Kissel erhält Service Above Self Award

Was ist denn ein SASA?
Die wenigsten Rotarierinnen und Rotarier wissen, dass sich hinter dieser Abkürzung die höchste Auszeichnung versteckt, die Rotary zu vergeben hat: Der Service Above Self Award.
Er wird in jedem rotarischem Jahr nur 150 Mal vergeben. Und einer davon kommt in diesem Jahr aus unserem Distrikt 1940: Dennis Kissel , Gemeindienstbeauftragter im Rotary Club Herzogtum Lauenburg-Mölln. Er bekam den Preis von zwei seiner Clubfreunde überreicht.

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Mit Musik Corona getrotzt

Es war für uns eine besondere Erfahrung. Die Musik im Pavillon  war eine Mischung aus Organisation, Freude, Wind und Wetter, Emotionen bei der ersten und wiederholten Begegnung mit Behinderten. Ein Wachsen des Vertrauens auf allen Ebenen. Sehr spannend!

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Was hier angedeutet wird, ist eine Initiative des Rotary Clubs Ueckermünder Heide, des Fördervereins der Kreismusikschule Uecker Randow,  mit Unterstützung der Kreismusikschule.

Wie kam es dazu?

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Weinprobe mit Live-Musik, Kellermeister und Sensorik-Experten

Lust auf eine Online-Weinprobe? Gerne auch mit Ihrem Partner/ Ihrer Partnerin und bei Ihnen zu Hause? Mit besonderen Weinen? Und sogar mit Livemusik und fachlicher Begleitung? Dann halten Sie sich den Samstag, 9. Mai ab 18 Uhr frei, bestellen Sie das Genusspaket und schon sind Sie dabei! Und das Schönste: Sie spenden damit auch für End Polio Now und unterstützen den Kampf gegen die Kinderlähmung.

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Lesung in Prenzlau von Deutschlands bekanntestem Kriminologen

Christian Pfeiffer, Deutschlands bekanntester Kriminologe zieht Bilanz – in seinem neuesten Buch und bei einer Lesung, organisiert vom Rotary Club Prenzlau. Dazu lädt Horst Gülink, Präsident des Rotary Clubs Prenzlau herzlich ein.

Professor Christian Pfeiffer, Mitglied im Rotary Club Hannover-Luisenhof, spricht und liest am Dienstag, den 25. Februar um 19 Uhr im Kultur- und Plenarsaal, Grabow Straße 8 in Prenzlau. Der Eintritt ist frei. Der Club bittet aber um großzügige Spenden für den Weissen Ring, den einzigen bundesweit tätigen Opferhilfeverein.

“Gegen die Gewalt. Warum Liebe und Gerechtigkeit unsere besten Waffen sind” heißt das neueste Buch des ehemaliger Direktors des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen.

Seit über vierzig Jahren beschäftigt sich der bekannte Kriminologe mit der Gewalt in Deutschland. Egal, ob es um Jugendkriminalität, häusliche Gewalt oder den vermeintlichen Anstieg der Straftaten durch Auslänger geht, Pfeiffer ist ein gefragter Experte. Sein Buch klärt auf: Er zeigt, wo wir im Kampf gegen die Gewalt schon Siege gewonnen haben, aber auch, wo wir uns neuen Herausforderungen stellen müssen. Anhand aktueller Forschungsergebnisse und persönlicher Erfahrungen erklärt Pfeiffer, wie wir diesen begegnen sollten: Mit einem neuen Gemeinsinn, mehr Liebe und Gerechtigkeit – zum Wohle aller.

Kurzvita des Verlages: Christian Pfeiffer, geboren 1944, ist Kriminologe und ehemaliger Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. Von 2000 bis 2003 war Pfeiffer für die SPD niedersächsischer Justizminister. In den Medien ist er ein gefragter Experte, der mit seinen Thesen immer wieder Kontroversen auslöst.

Text: Birgit Weichmann, Rotary Club Berlin-Gendarmenmarkt, mit Informationen des Clubs Prenzlau und vom Kösel-Verlag. Foto: Kösel-Verlag