Rotary im Wald

75 Helfer lassen 1600 Eichen wachsen

Der Rotary Club Berlin-Brücke der Einheit rief und 140 Helferinnen und Helfer wollten bei dessen Pflanzaktion im Rahmen eines durch Rotary-Spenden geförderten Waldumbauprojektes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW) dabei sein.

Doch Corona machte der Aktion einen Strich durch die Rechnung. Sie konnte stattfinden, aber gemäß den Hygienevorschriften des Gesundheitsamtes Barnim. Und die ließ nur deutlich weniger Teilnehmende zu. Also durften nur 75 fleißige Helfer*innen am Samstag, den 24. Oktober in Basdorf den Spaten schwingen und mit Hand anlegen. Doch das tat dem Enthusiasmus keinen Abbruch.

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Die Teams kamen aus sieben Rotary Clubs,  einem  Inner Wheel Club, Mitgliedern von mehreren Rotaract Clubs und es waren auch Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald dabei. Es waren Helfende zwischen zwei und 80 Jahren dabei. Und Hunde. Für manche war die Baumpflanzaktion eine Art Familienausflug.

Das Projektteam des Rotary Clubs Berlin-Brücke der Einheit, geleitet durch Past-Präsidentin Caroline Schmidt-Lucke und dem  Präsidenten, Stephan Kösling, gelang es mit Felix Müller, dem Geschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, mit seinen Mitarbeitern sowie dem Revierförster Thomas Schulz ein hervorragend funktionierendes Programm und Hygienekonzept im Wald zu gestalten.

Governor Edgar Friedrich ließ es sich nicht nehmen, die Teilnehmer zu begrüßen, bevor sie in ihre Aufgaben im Rahmen des Waldumbauprojektes eingewiesen wurde. Es bildeten sich Dreier-Teams, die ausgerüstet mit Spaten und je 50 Roteichen-Setzlingen in die vom Förster zugewiesenen Waldstücke ihre Bäumchen pflanzten. In den kleinen Teams lernten sich Jung und Alt schnell kennen

Insgesamt konnten von den 75 fleißigen Helfern 1600 der 3000 Setzlingen eingegraben werden. Die restlichen 1400 Setzlinge wurden dann vom Förster mit seinen Arbeitern während der Woche gepflanzt.

Für die Stärkung nach der getanen Arbeit hatte die SDW Lunchpakete bereitgestellt. Sie wurden mit großer Freude und Hunger und bei anregenden Gesprächen verzehrt.

Der große integrierende Erfolg der Pflanzaktion spornte zu mehr an. So ist die Planung für eine vergleichbare Aktion im nächsten Frühjahr schon angestoßen worden und der intiierende Rotary Club Berlin-Brücke der Einheit hofft, dass auch nächstes Jahr wieder viele Unterstützer aus der rotarischen Familie dabei sein werden.

Projektleiterin Caroline Schmidt-Lucke hat einige Stimmen und Stimmungen zum Nachmittag im Wald eingefangen:

„Mit einem beseelten Lächeln sind alle aus dem Wald gekommen.“, „das war toll“, „kann ich beim nächsten Mal wieder dabei sein?“, „ ich möchte bitte wieder dabei sein im nächsten Jahr“, „toll organisiert!“, „tolles Essen“, „ich fühle mich so wohl hier mit all den Leuten“,  „ich wusste nicht, dass das so leicht ist und ich das kann“, „erst haben wir gedacht, das wird komisch – und dann war es nur geil“, „wir haben dann noch einen Bunker freigeschaufelt!“, „ich bin nur glücklich“, „ich habe tolle Leute getroffen“, „wer kann mir mehr dazu erzählen?“, „wie kann ich von Rotaract Rotarier werden?“, „Danke für die Einladung“

Ziel des Waldumbauprojektes ist der langfristiger Umbau eines ca. 1,7 Hektar großen Waldstücks mit einer Kiefernmonokultur zu einem trockenheits- und hitzeresistenteren Mischwald durch Setzen von ca. 3.000 zweijährigen Roteichensetzlingen.

Text: Rotary Club Berlin-Brücke der Einheit und Birgit Weichmann, Rotary Club-Berlin-Gendarmenmarkt
Fotos: Social Media Team des Distrikts 1940
Film: Florian Gottschall, Rotary Club Berlin-Platz der Republik und Pauline Profittlich, Rotaract Club Berlin, Drohnen-Aufnahmen Nikolas Eberhardt

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