KidsCamp aus der Sicht einer Rotexerin in der Aufgabe als Zeltbetreuerin

“Rotaract? KidsCamp! Rotaract? KidsCamp! Rotaract? KidsCamp!” – wie sehr ich diesen Schlachtruf vermisst habe!

Vor zwei Jahren im Ziegelpark Mildenberg war ich das erste Mal im KidsCamp dabei. Im letzten Jahr konnte ich alles aus Indien verfolgen, aber leider nicht selbst vor Ort sein. Umso größer war meine Vorfreude auf das diesjährige KidsCamp auf der Wasserburg in Turow.

Schon bei meinem ersten KidsCamp war ich als Zeltbetreuerin aktiv und genau diese Aufgabe suchte ich mir auch in diesem Jahr wieder aus. Denn eines ist klar: Zeltbetreuer sein ist eine ganz besondere Aufgabe!

Als Zeltbetreuer erlebst du das KidsCamp aus der Sicht eines teilnehmenden Kindes. Jede Schnitzeljagd, jede Aktion, jeden Wettkampf, jeden Workshop, jede freie Spielzeit – als Zeltbetreuer machst du alles mit! Du feuerst deine Kids beim Tauziehen an, knüpfst tausende Freundschaftsbändchen, spielst Friseursalon und Fußball, hältst als Pferd auf der Talentshow her. Du und die Kids seid mehr als nur eine Zeltgruppe, ihr seid eine richtige Clique und wachst in den fünf Tagen sehr zusammen.

Was waren meine persönlichen Highlights des diesjährigen KidsCamps auf der Wasserburg Turow?

Unser Ausflug in den Tierpark Grimmen war für die Kleinen und die Großen ein Highlight. Bei einem Quiz rund um die Tiere des Tierparks durften die Kids Köpfchen zeigen. Die eine oder andere Frage war doch etwas kniffelig, aber als Zeltbetreuer vorsagen kam für Cora, meine Co-Zeltbetreuerin, und mich nicht in Frage! Auch als wir plötzlich Gefahr liefen, dass das Fohlen das Baby vom Schwein wird, blieben wir hartnäckig. Stolz wie Oskar waren wir dann aber, als die größeren Mädels aus unserem Zelt den Kleineren unter die Arme griffen.

Die ganze Geschichte um den Drachen Hartwig und die Befreiung von Prinzessin Saphira riss auch mich in den Mittelaltermodus. So wurden voller Elan altertümliche Frisuren ausprobiert und den Inner Wheelerinnen fasziniert beim Nähen der Kostüme über die Schultern geschaut.

Gute Nacht Geschichte vorlesen, Lagerfeuer, Toben, Kind sein – all das kommt trotz unserer Verantwortung für die Kinder im KidsCamp nie zu kurz. Wenn am letzten Tag beim großen Verabschiedungskreis die Kids weinen, weil das Camp so schnell vorbeigegangen ist und es ihnen so viel Spaß gemacht hat, die Betreuer und Helfer total kaputt sind nach diesen erlebnisreichen fünf Tagen und die gute Stimmung bis zum Schluss mitschwingt: dann war es ein rundum gelungenes KidsCamp. So war es auch wieder in diesem Jahr!

Text: Pauline Profittlich (Paula), Rotex1940 und Social Media Team

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