Viele glückliche Kinder beim Rotary-Kindertag im Zoo

Mit rund 150 anderen Helfern war ich am Freitag beim 7. Rotary Kindertag im Berliner Zoo aktiv. Viele der Helferinnen und Helfer von Rotary, Rotaract, Rotex und Inner Wheel waren „Wiederholungstäter“ bei dieser gemeinsamen Initiative der 30 Berliner Rotary Clubs. Einige waren sogar bei jedem der bisher sieben Kindertage mit von der Partie. Erstmals halfen auch 30 Inbounds aus aller Herren Länder mit, die unter anderem bei den hochsommerlichen Temperaturen in Lurch-, Tiger- oder Elefantenkostüm die Kinder begrüßten. Für mich war es der dritte Kindertag.

Meine Schicht begann um acht Uhr. Durch den gerade erwachenden Zoo, der noch geschlossen war, ging es zum Eisbärenbrunnen. Dort galt es dem, was die Aufbautruppe am Donnerstagabend schon alles hergerichtet hatte, für den Ansturm von 2300 Kinder aus 94 Klassen und 200 Begleitpersonen den letzten Schliff zu geben und dann ab neun Uhr am Stand aktiv zu sein.

Ich war dieses Jahr an dem Stand eingeteilt, der die Projekte 4L (Lesen lernen, Leben lernen), die Mathekiste und die Pausenkiste vorstellte. Mit den Würfeln und Fähnchen, den Korken und den Zahlenkarten wurde mit großer Begeisterung gerechnet. Die Kinder standen Schlange, um sich beim Malnehmen, Zusammenzählen oder Abziehen zu beweisen und waren immer sehr stolz auf ihre Ergebnisse. Mit einem Tütchen Bonbons als Belohnung zogen sie wieder ab. Die meisten waren so konzentriert, dass sie vergaßen, in den am Nebentisch eigenhändig geschälten Apfel zu beißen, den sie in der Hand hielten. Während die Schülerinnen und Schüler rechneten, kamen wir mit den Lehrerinnen und Lehrern ins Gespräch, die alle von Rotary Clubs zum Zoobesuch eingeladen worden waren. Alle, mit denen ich sprach, kannten die Bücher der 4L-Aktion schon und freuten sich, die neuen Bände anzusehen, die das nächste Mal in den Klassen verteilt werden.

Auf der anderen Seite des Eisbärenbrunnens war der Stand von gesundekids, ebenfalls eine Initiative der deutschen Rotary Clubs. Unter dem Motto „fit fürs Leben“ setzt sie sich bundesweit für die Gesundheit von Kindern zwischen drei und zwölf Jahren ein, um ihnen alle Chancen auf einen erfolgreichen Lebensweg und ein glückliches Leben zu ermöglichen. Dort hatten die Austauschschüler schon ab acht Uhr morgens Gemüse geschnippelt und alles für Brotgesichter vorbereitet. Damit sollten die Kinder zum gesunden Essen angeregt werden. Die kulinarische Kreativität reichte vom Punk mit Schnittlauchfrisur bis zur Diva mit tiefrotem Paprika-Mund. Und wer keine Lust auf Kopfrechnen oder Brotschmieren hatte, konnte auf der großen Zoo-Bühne bei Yoga selbst ein Storch oder eine Schlange sein oder auf dem Lesethron Platz nehmen und vorlesen.

Für die Mehrheit der Kinder, das erzählten die Lehrerinnen und Lehrer, war es der erste Zoobesuch. So freuten sie sich neben den Angeboten an den Rotary-Ständen, vor allem auch darauf, die Tiere zu besuchen, das erste Mal einen Elefanten, eine Giraffe oder ein Zebra zu sehen und natürlich auch die beiden Pandas zu bestaunen. Ein Foto mit Biene Maja oder dem Hertha-Maskottchen Herthinho war für viele ein weiterer Höhepunkt.

Während am Freitag Schulklassen eingeladen waren, kamen am Samstag nochmal rund 500 Besucher, Familien oder Jugendgruppen, die die Rotary Clubs über soziale Träger eingeladen hatten.

Was es am Freitag im Zoo sonst noch zu entdecken gab, wird Paula Profittlich in einem Videofilm erzählen. Sie hat eine Schulklasse bei ihrem Besuch im Zoo begleitet.

Text und Fotos: Birgit Weichmann, Rotary Club Berlin-Gendarmenmarkt

Ein Gedanke zu „Viele glückliche Kinder beim Rotary-Kindertag im Zoo“

  1. Liebe Birgit ,
    sehe ich Paulines Film und lese Deinen Text, ist es so begeisternd, dass die Zahl der Helfer im nächsten Jahr nur noch größer werden kann.
    Sehr schöner Beitrag. Hoffentlich lesen ihn viele Menschen.

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