Austauschschüler zu Gast in Strausberg: 2. Inbound Orientation

Endlich war es wieder soweit: Die Inbounds und Rotexer* des Distrikts 1940 machten sich bei eisigem Wind und zweistelligen Minustemperaturen auf den Weg in das Sport- und Erholungszentrum Straußberg. Dort fand für die Austauschschüler des Jahres 2017/18 die zweite Inboundorientation statt. Insgesamt acht Rotexer unterstützten Kerstin Frenzel – Koordinatorin der Inboundreisen – und Uwe Klötzner – Koordinator der Inboundorientations – dabei, die 51 Inbounds durch das Wochenende zu begleiten.

Es herrschte große Wiedersehensfreude, als nach und nach die Austauschschüler eintrudelten, um sich ihre Zimmerschlüssel abzuholen, schließlich war die letzte große gemeinsame Aktion für alle Inbounds der Ausflug nach Sachsenhausen im Dezember 2017. In Strausberg durften wir dieses Wochenende auch einen Neuzugang begrüßen: Calum aus Australien stieß im Januar zu unserer Truppe. Nach einer kurzen Einweisung und dem obligatorischen Organisatorischem zu der heißersehnten Europareise im kommenden Monat, war das Programm am Abend schon wieder vorbei, denn am Samstag hieß es: Früh raus aus den Federn!
Um 7:45 gab es Frühstück und danach: durchpowern.

Thema des Vormittags war Reflektion. Die Inbounds sollten darüber nachdenken, was sie bisher in den ersten 6 Monaten ihres Austausches erlebt haben. Wie haben sie sich entwickelt? Was waren besondere Herausforderungen für sie und wie sind sie damit umgegangen? Aber auch darüber, wie es jetzt für sie weiter gehen soll. Ergebnisse wurden in Sketchen zu verschiedenen Themen, wie Schule, Gastfamilie, Rotary Club und Parisreise präsentiert.

Als besonderes Highlight erarbeiteten dieses Jahr auch die Rotexer einen Sketch aus ihrer Sicht der Dinge, mit Kerstin und Uwe in der Rolle von Inbounds, was auf viel freudiges Gelächter seitens der Austauschschüler traf.

Nach dem Mittag ging es gleich weiter mit dem viel gefürchteten schriftlichen Deutschtest, der zum Teil für viel Verzweiflung und Verwirrung sorgte. Bei den selbstgeschriebenen Texten am Ende des Tests standen allerdings trotz aller Schwierigkeiten viele Worte der Dankbarkeit und Freude darüber, an diesem Austausch teilnehmen zu dürfen.

Während die Rotexer nun etwas Zeit zum Durchatmen hatten, arbeiteten die Inbounds an ihren Länderpräsentationen, die sie am Abend den geladenen Gästen vorstellten. Es wurde viel gelacht, gesungen und getanzt, während die verschiedenen Länder ihre Traditionen und Kulturen vorstellten. Neben Tanz und Gesang gab es auch kleine Sketche, traditionellen Schwerttanz und Kalligraphie, worauf man sich auch bei der Distriktkonferenz des Distrikts 1940 im Juni freuen kann.

Viele Stunden Fotos, Musik und Tanzen später ging der Tag schließlich für alle zu Ende.

Am nächsten Tag folgten mit müden Gesichtern nur noch das Zimmer-Aufräumen und der mündliche Deutschtest, bevor wieder alle genauso tröpfchenweise nach Hause verschwanden, wie sie gekommen waren.

Nach diesem mit Spaß gefüllten, aber anstrengenden Wochenende freuten wir Rotexer samt Kerstin und Uwe uns wohl ganz besonders auf unsere schön ruhigen Betten, denn 51 Inbounds zu koordinieren ist nicht einfach. Für die steht allerdings bereits das nächste Highlight bevor: Im März geht es schon wieder los – diesmal auf Europatour: Achtung Europa, wir kommen!

Kyra Egeter, Rotex1940

* aus Gründen der Lesbarkeit haben wir uns für die Form: Rotexer entschieden, Rotexer und Rotexerinnen sind inbegriffen.

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