Übergabe der neuen “Rotary-Stipendien” an der Viadrina

Wie erkenne ich meinen Förderer? Ist überhaupt jemand aus „meinem“ Rotaryclub nach Frankfurt/Oder zur feierlichen Stipendienübergabe gekommen? Wie wird der erste Kontakt sein?

Diese Fragen spiegelten sich auf den jungen, aufgeregten Gesichtern der ca. 40 Viadrina-Stipendiatinnen  und -Stipendiaten, die Ende Oktober im Logensaal der Europa-Universität Viadrina standen und jeden Ankommenden neugierig beäugten, darunter auch viele Vertreter der fördernden Clubs aus dem Distrikt.
Schließlich hatten alle Förderer „ihre“ Stipendiat*innen gefunden, und die Plätze an den schön eingedeckten Tischen waren eingenommen. Wer jetzt polnische oder ukrainische Volksmusik erwartet hatte – viele der Geförderten kommen aus Osteuropa – der hatte sich getäuscht:
Eine Combo aus einem polnischen, einem brasilianischen und einem argentinischen Musiker entführte alle Anwesenden aus dem brandenburgischen Frankfurt an der Oder nach Latein- und Mittelamerika und stellte so erneut die beeindruckende Internationalität dieser Universität unter Beweis.

Es folgte der offizielle Teil: Eine Begrüßung durch die neue Präsidentin, Prof. Dr. Julia von Blumenthal, und dann – endlich! – die feierliche Übergabe der Förderurkunden an jeden einzelnen Stipendiaten bzw. Stipendiatin. Es wurden viele Stipendien ermöglicht – alleine von den Rotaryclubs des Distrikts 16. Dies beweist, welche Bedeutung der Förderung dieser jungen, begabten, ehrgeizigen und gleichzeitig gesellschaftlich engagierten Menschen beigemessen wird.
Nach den Fototerminen wurden dann bei leckerem Essen angeregte Gespräche geführt und erste Treffen mit den Clubs vereinbart. Die Anreise hat sich mehr als gelohnt! Das war der allgemeine Tenor. Denn durch den frühzeitig entstandenen Kontakt kann jetzt ein möglichst intensiver Austausch zwischen Club und Stipendiat*in aufgebaut werden – zum Nutzen beider!

Text: Barbara Hardkop, RC Herzogtum Lauenburg-Mölln (Distriktbeauftragte Stipendienprogramm)

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